„Tonight your ghost will ask my ghost: Where is the love?“

„Tonight your ghost will ask my ghost: Who put these bodies between us?“

Existenzielle Fragen. Eine mögliche Antwort: Die Ränder der Körper sind die äußerste Grenze, unüberschreitbar. Punkt. Und Liebe ist so gehirnlich wie sonst nur was. Da ich aber, wie Rainald Goetz, dem ich ungeprüft ALLES glauben mag, jüngst erklärte, unmöglich meine graue Fleischmasse, das sogenannte Hirn, mit einem anderen sogenannten Hirn physiologisch derart verschalten kann, dass ein direkter Datenaustausch stattfinden kann – da mir dies eine Unmöglichkeit ist, was dann noch von Liebe reden? Stattdessen: Missverständnisse, Missverhältnisse, die Fehler liegen im Fleisch und was wir daraus denken.

Dennoch diese Emily Haines. Wahnsinn! Das mitreißendste Kinn der Welt trägt diese Frau spazieren, und wenn dieses Weltkinn bei dem eigentlich uncoverbaren „Between the bars“ zum Schluß leicht und sehr ergreifend zu vibrieren beginnt – spätestens in diesem Moment sollten sich die ganzen Wehmutsweiber im sogenannten PoP-Bisiness in Grund und Boden schämen, ihre Koffer packen und für immer ihre süßen Rattenschnäuzchen halten. Von Liebe, diesem großen Unsinn, darf mir ab heute nur noch Emily singen.

Robert Wyatt, Steven Soderbergh, Lily Tomlin, Ernest Hemingway.

Raudi Völler und der weiße Glanz der Dummheit.

Auch leben will gelernt sein.

Gone to Earth.

Gestern alle Fußballtipps versaut. Der Raudi geht um. Bewerbung für den vakanten Trainerposten der Three Lions: läuft. Es war schließlich noch nie so einfach, blitzschnell einen Haufen Kohle zu verdienen. Ein zutiefst zerrüttetes Volk, diese Englischen.

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