Strandlektüre für Paranoiker

Veröffentlicht in Kritik, Literaturkritik, Musik, Prokrastination, Thomas Pynchon am August 4, 2009 von blindflug
8:24  Schreibtischagonie.
Wenn die Worte auf der Bildschirmoberfläche zerspellen, weil der nötige SINNZUSAMMENHANG flöten gegangen ist: Kaputtheit des Denkens. Wer flickt das Hirn denn wieder zusammen nach so einer Explosion? Wer ordnet den Müllhaufen im Kopf? Niemand nirgends da, der hier noch helfen könnte. Stattdessen die nächste Filterlose im Vertrauen darauf, dass die Rauchschnüre die Gedankenfetzen wieder aneinander binden und sich im Duft des Indianerkrauts endlich wieder so etwas wie ORDNUNG einstellt. Und Ruhe. Es muss schließlich immer weiter gehen, und zwar im hier und jetzt. Denn merke: “Tomorrow is the first lie of the devil

21:47 “I live between concrete walls”
Fever Ray, das Soloprojekt der The Knife-Sängerin, beschießt jeden Winkel des Raums mit archaischem Electro-Tackern und durch den Vocoder gejagten Geisterstimmen. Diese Strahlungen von Sound, finale Depeschen erkalteter Sterne, berichten von der schrecklichen Beiläufigkeit, mit welcher der Tod uns entgegentritt. Dazwischen allerdings immer wieder die irritierende Beschwörung der Natur als das Große Andere unserer selbst – Kinderwünsche, Regressionsphantasien: “When I grow up / I want to be a forester / run through the moss on high heels”.  Die ungemütlichste, irrlichterndste und vielleicht schönste Platte dieses Sommers.

22:30 Thomas Pynchon “Inherent Vice”
Yippppieh! Neues vom Hexer! Nach dem Zeit und Raum verschlingenden Behemoth “Against the Day” nun ein für Pynchon-Verhältnisse schmales Büchlein von knapp 370 Seiten. “Seine erste Novelle…” wird schon in den einschlägigen Foren geätzt. Und in den Feuilletons hierzulande macht man’s wieder (wider besseres Wissen) wie bei “Against the day”: Man haut schon vor der Veröffentlichung Rezensionen raus, die aber nur sogenannte sind, da in ihnen großteils Versatzstücke der amerikanischen und britischen Kritiken grob zusammengeschustert werden. Das müsste man echt mal untersuchen: Warum gerade bei Pynchon die deutsche Kritik so kurzatmig ist, und warum die Edelfedern gerade bei Neuerscheinungen dieses Schriftstellers so viel Schiss davor haben, nun ja, zu kurz zu kommen. Wer’ s weiß: Bitte melden! Und komme mir nun ja keiner mit grobem Unfug wie “Das Internet ist schuld!” oder “Die Blogs ruinieren die Literaturkritik, dem müssen wir zuvorkommen!”

Ach ja, der Roman: Macht einen Heidenspaß! Man stelle sich vor: Einem chandleresken Private Eye wird seine Kaltschnäuzigkeit ausgetrieben, die Kippen werden durch Joints ersetzt, und das ganze spielt nicht in den mean streets von New York oder Chicago, sondern im (fiktiven) Surfparadies Gordita Beach. Unser “Held” namens Larry “Doc” Sportello ist also ein ausgemachter Drogenfex, ein Mike Hammer im Habitus des Big Lebowski, der das rätselhafte Verschwinden des Immobilientycoons Wolfmann – einem Juden, der lieber Nazi wäre (sic!) – aufklären soll. Was gar nicht so einfach ist, denn unser Privatschnüffler kann sich durch seine ununterbrochene Kifferei kaum etwas länger als drei Minuten merken – nicht gerade die besten Voraussetzungen für seinen Job. Mehr soll hier noch nicht verraten werden, nur soviel: Es gibt schon auf den ersten hundert Seiten jede Menge grotesker Verwicklungen, Landschaftsbeschreibungen von typisch Pynchon’scher Grandezza und vor allem verdammt viel zu lachen. To be continued…

Demoskopie oder Die Hypnose des Gesellschaftskörpers

Veröffentlicht in Demoskopie, Politik, Rhetorik, Sloterdijk am August 3, 2009 von blindflug

Die dem Medienprimat geschuldete Redundanz der Sprache im politischen Diskurs: kein reality-check, nirgends. Der Wahrheitsanspruch ist endgültig kassiert zugunsten der reinen leeren Phrase. Politikersprache als Eigenblutdoping: „Der Frank wird Kanzler!“, „Die Merkel kann’s nicht!“, und: „Das sind doch bloß Umfragen!“

Aber genau diese Umfragen sind ja das eigentliche Gift, das die Hirne der Herren und Damen Politiker befällt und ihre Zungen lahmlegt, das sie ihre Urteilsfindungsprinzipien immer wieder neu rekalibrieren lässt und ihre Sprache so ekelhaft fernrückt von jedweder Funktionstüchtigkeit in Sachen kommunikatives Handeln. Die Demoskopie ist das goldene Kalb, um das die politische Kaste ihre Veitstänze aufführt – da scheint es völlig egal zu sein, dass, wie die letzen Wahlen gezeigt haben, der Wähler (an sich) absolut unberechenbar geworden ist. Quod erat demonstrandum: Die Demoskopie ist nutzlos für den Abgleich politischer Programmatiken mit der statistisch ermittelten Akzeptanzwahrscheinlichkeit des Volksmeinungskörpers.

Perverserweise weiß man das in den Parteizentralen nur allzu gut; und doch wird Umfrage um Umfrage in Auftrag gegeben. Je nach Ergebnis verschwinden diese Erhebungen dann im Giftschrank oder werden triumphierend der Presse zugespielt, um zu zeigen, wie synchron doch das Parteiherz im Rhythmus des Volksorgans pulsiert. Genausogut könnte man mit einem Revolver auf ein Scheunentor ballern und die Zielscheibe nachträglich konzentrisch um den Einschlagspunkt aufmalen. Was soll dieser Beschiss? Dass der Wähler dumm ist und belogen werden will ist zwar zynisches Klischee, aber die Annahme, dass es nicht wahrhaftiger wird, je öfter man es widerkäut, steht nach wie vor auf dem Prüfstand und darf mit Recht angezweifelt werden. Denn die Abhängigkeit des Politkörpers von der Aktualitätsdroge Demoskopie offenbart erstens: dass der Politik die Fähigkeit abhanden gekommen ist, in langen Linien zu denken, und zweitens: dass hier ein „außerparlamentarisches Herrschaftssystem“ (Peter Sloterdijk) aufgebaut wird, dass am Nexus Medien/Politisches System situiert ist.

Die Folge dieses Aufstiegs der Demoskopie ist, dass sich die Gesellschaft via Medienrezeption ihrer eigenen Wünsche, Präferenzen, Haltungen und Entscheidungsfindungskategorien (rück)versichert. Das bedeutet, dass das Modell der Gesellschaft, wie es die Demoskopie entwirft, dem realen Körper immer vorgängig ist und somit als Attraktor fungiert, der imstande ist. Meinungen, Wünsche und Wahlentscheidungen gezielt umzupolen. Damit gleicht der reale Körper sich seinem Simulacrum an – perverse Szene. Wie also begegnet man als sogenannter „mündiger Bürger“ dieser politischen Hexenmeisterkunst? Reicht es schon, die Vexierbilder unserer Selbst, die die Demoskopie liefert, als solche zu erkennen und gegen den Laberzwang der Volksvertreter ein gerüttelt Maß an Sprachkritik in Anschlag zu bringen? Das wäre das Minimum. Seine Uneinverstandenheit in Handeln zu übersetzen, das Ideale. Wie ein solches adäquates Handeln – fern jeder extremen poseurhaften Auflehnungsgebärde – sich artikulieren kann: dazu demnächst mehr unter dem Titel DIE POLITISCHE AKTION.

Perfect weather to fly

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , am Juni 22, 2009 von blindflug

Wie viele Stunden? Keine Ahnung. Was sicher ist: Abgeknieter Juni, Akzente wurden verschoben, das Fleisch ist bei sich und was sonst noch durchschlägt von der Außenwelt her
ist bedeutungslos unscharf und wunderbar leer.

14:03
Schlagschatten. Runen. Mittagsgebet. Wie deutsch kann man werden?
Idiosynkrasie und Schwindsucht, Rilke und Rharbarbermarmelade,
are you serious, Lenore?

14:11
Musikpause, Elbow „Weather to fly“, Gute Texte, Pt I:
„We have the driver and time on our hands
One little room and the biggest of plans.
The days were shaping up,
Frosty and bright.
Perfect weather to fly.

Perfect weather to fly.

Pounding the streets where my fathers feet still
Ring from the walls,
we’d sing in the doorways,
or bicker and row
Just figuring how we were wired inside
Perfect weather to fly.

So in looking to stray from the line
we decided instead
we should pull out the thread that was
stitching us into this tapestry vile,
And why wouldn’t you try?
Perfect weather to fly. „

Wie geht das? Die Fäden herauslösen aus dem Herkunftskomplex, aus den sozialen Netzwerken, aus den Freundschaftsverknotungen, einfach um wenigstens für einen Moment nicht mehr eingekerkert zu sein in den unzähligen Abhängigkeitsverhältnissen, in die man sich sehenden Auges hineinbegeben hat.  Temporäre Selbstabschaffung, ohne Verlust, mit Rückgabegarantie lebenslang – das wär’s doch.

16:12
Die andere Seite scheint noch immer im Gegenlicht, Asphalt leuchtet matt, und  eine Aureole aus Staub um den Kopf eines heiligen Kindes, das die Bäume bespricht.

18:26
Bioladenexkursion: Sind die eigentlich völlig verrückt? Mangoschmiere, 50g, 7,49 €. Käsepizza 5,38 €. Wer kauft denn so was mitten in der Pfuinanzkrise. Wer kann sich denn so was überhaupt noch leisten? Frau Zumwinkel, natürlich, wer sonst.

22:31
Feierabend. Auch eine Selbsttechnologie: Mit Hayao Miyazaki die oben erwähnten Fäden herauslösen, the ties that bind. Chihiro, Mononoke, Totoro, Nausicäa. Wie großartig es diesem Japaner doch gelingt, seinen Kinderfiguren gerecht zu werden, indem er sie einfach ernst nimmt. Hier gibt es keine dummen Fragen, denn Kinderfragen ergeben sich aus der Eigenlogik der vielen verschiedenen Welten, die das Kind ganz selbstverständlich bewohnt. Jede Kinderfrage berührt demnach fremde Räume, und Miyazaki weiss genau, dass diese Anderswelten uns Erwachsenen Angst machen, weil uns der Zugang zu ihnen verwehrt bleibt. Die Kinderfrage ist daher immer Notbehelf des Wunderbaren, welches wir als durchrationalisierte Westeuropäer erfolgreich ausgeschlossen haben aus unserem Leben. Und so produziert dieses bedingungslose Fragen einen Möglichkeitssinn, der Schneisen schlägt zu den Orten, die jenseits aller Vernunft liegen. Davon erzählt Miyazaki immer wieder von Neuem, mit großer Intensität und einer Poesie, die im Trickfilm ohne Beispiel bleiben muss. Hier wird das Menschenkind erlebbar auf seinen Reisen durch diese Zwischenwelten, in seiner ganzen Kreatürlichkeit, aber auch in seiner Leben rettenden Phantasiebegabung.

Now single up all lines,  leave this place dull and dry, perfect weather to fly.

Gutenbergs Gespenster

Veröffentlicht in Alltag, Literatur, Sloterdijk am April 17, 2009 von blindflug

6:45
Muss ich wirklich raus? Ja, ich muss! Rausrausraus! Aber das ist so schwierig, wenn man noch mitten in der Traumsubstanz steckt und das Reale erst dann anfängt real zu werden, wenn man sich beim Rausspringen aus dem Daunenparadies den dicken Onkel am scheiß Bücherregal anstößt. Aua aua aua. Wach ist man dann zwar auf jeden Fall, aber man begegnet dem Tag nicht mit Zuversicht, sondern erstmal mit Hader und Missgunst.

12:23
Arbeit nervt. Bis 17:00 Uhr muss hier alles weggebimst sein, der ganze Papierquatsch. Gegen 16:30 dann noch Spezialaufträge, „am besten gestern“, ja seid ihr noch gesund? Aus Protest ziehe ich die FAZ-Lektüre einfach vor, Sloterdijk erklärt die Krise, weiowei. Wie der reden kann! Dann ein kurzer Blick in seine neue Schrift „Du musst dein Leben ändern!“: Weltrettung durch Anthropotechnik, aha. Ein kurzer Scan genügt: Sloterdijk-Style at its best. Es ist ja kaum auszuhalten, was hier stiltechnisch auf einen abgefeuert wird. So viele Metaphern wie der in drei Sätzen raushaut – da kommen gleich so ungute Gedanken hoch: Dass der nämlich ein Banalitätenritter erster Güte ist, ein philosophischer Geck, ein Denkstutzer. Das leuchtet hier alles in den schönsten Farben, ist kunstvoll gedrechseltes Höhenkammdeutsch, elaboriert bis zu gehtnichtmehr. Und sofort hat man den Verdacht: der verarscht uns doch mit seinem Geschwafel; da steckt ja nichts, aber auch gar nichts dahinter, was auch nur annähernd substanziell oder gesamtgesellschaftsdiagnostisch relevant ist. Hier hat jemand seine Privatspinnereien rhetorisch derart hochgepimpt, dass der ganze Sermon präzeptorialen Status beansprucht, allein durch diesen Wahnsinnssprachduktus, denkt man sich – ein Blick hinter die Stilfassade, und schon fällt einen die Leere an. Ist das wirklich so? Sollte geprüft werden. Vielleicht muss ich mir den Schinken doch mal von vorne bis hinten geben, im Sommer dann.

23:43
Willkommen in den toxischen Paradiesen der Gutenberg-Galaxis. Die Vergiftungen hatten sich angekündigt über die Jahre; erst war da nur die Spur einer Irritation der an und für sich routiniert ablaufenden Gedankenbahnungen, die sich meistens bemerkbar machte nach mehreren Tagen, die man im Schweigen zugebracht hatte mit abgedunkeltem Gemüt, teilnehmend und, wie sich nun herausstellt, sukzessive verrückt werdend am Gespensterleben, das aus den Bücherstapeln gekrochen kam, zimmerdeckenhoch und maximal furchterregend. Nach all diesen Jahren ist also aus der Ahnung Gewissheit geworden, die Kopfbenebelung und -vergiftung durch das pharmakon Schrift endgültig ins Werk gesetzt. Man schläft hier in der Gesellschaft von sechstausend Toten, denkt man sich, und sofort fällt einen der Ekel an, weil es nekrophiler ja kaum noch zugehen kann in so einem Schlafgemach, und das lässt einen sofort nach Auswegen suchen aus dieser Zombieexistenz. Doch kaum hat man diesen Gedanken derart radikalisiert, dass sich eine ernstzunehmende Lösung dieses Buchgespensterdilemmas ankündigt, dann ist es auch meistens schon Freitagabend, und das heisst Wochenende. Also: Klappe zu, und hinein in die Leben der richtigen Menschen da draußen. Und schon ist das Problem, das nach einer theoretischen Lösung verlangte mit größtmöglicher Insistenz, rein praktisch schon aus aus der Welt geschafft durch diese Menschen. Denn die retten einen ja immer aus den schlimmsten Vergatterungszuständen, allein weil sie DA SIND. Wie geil das ist: Eingespannt und damit aufgehoben zu sein in einem Netzwerk von GUTEN MENSCHEN. Und wie anstrengend, auch das. Denn je mehr man involviert ist in die Leben der Anderen, desto weniger frei agiert man im Sozialen – die Teilhabe ist schließlich ein wertvolles Gut und muss erkauft und erstritten werden durch die freiwillige Reduzierung der persönlichen Freiheitsgrade und damit auch der Handlungsspielräume im sozialen Feld. Schlimm? Keineswegs, es lohnt sich so dermaßen. Thanks, folks!

Ach ja: Das mit den Buchgespenstern, und dass sie mit dem Leser altern, ist, glaube ich, von Uwe Timm – schön schrecklicher Gedanke. Vielleicht kann ich ja genau deswegen nichts wegwerfen von dem atmenden Bücherberg – weil der lebt, mit mir und durch mich. In unaufkündbarer Idiotensymbiose miteinander verbunden: die Büchergeister et moi.

0:11
Korrespondenz: Anja, Thomas, Verena, Stefanie, Frank, Flo, Guido, Carsten, Regina, der Sergeant, die Sis und das Yul. Wunder des Lebens, Rites of Spring: Wenn es dunkel ist und angenehm mild, weil der Frühling sich in der ihm eigenen Zartheit ankündigt, nach getaner Arbeit, massiert vom Rand des Bewusstseins her eine Ahnung von Daseinsglück das Sein, und lässt die Sekunden funkeln. Und wenn in diesen leuchtenden Momenten dann noch ein Glas Shiraz zuhanden ist – alles gut:

„To absent friends, lost loves, old gods, and the season of mists; and may each and every one of us always give the devil his due.“

Gimme shelter, Sigmund Freud / Blixa B. frisst getrocknete Shrimps und verschluckt sich an der eigenen Beschränktheit

Veröffentlicht in Alltag, Blixa Bargeld, Eifelnazis, Sigmund Freud am Januar 28, 2009 von blindflug

07:30 Schlimm geschlafen. Textfrei geträumt. Was hat das zu bedeuten, Herr Professor Freud: Durch ein Maisfeld radeln, mit Wikingerhelm auffem Kopf, und dann irgendwann auf die Schnauze fallen und nicht mehr hoch kommen, trotz oder gerade wegen des Wikingerhelms. Dabei fahre ich im echten Leben gar kein Rad, und der ganze Wikingerscheiß geht mir auch sonstwo vorbei. Was soll denn der Quatsch? Da stimmt doch was nicht! Hilfe Hilfe!

9:23 Am Text. Völlig vergattert. Warum man sich so eine mörderische Theoriearbeit leistet, anstatt über Beckmannkernermaischbergerwill lässig was rauszuhauen. In drei Monaten ist der Schmarrn dann fertigt gestreckt auf die gewünschten 120 Seiten und die eins so gut wie sicher, wegen Relevanz und Stilsicherheit und dem ganzen Scheiß. Warum geht das nicht? Antwort: Weil da nur affektgetriebener, unwissenschaftlicher Müll verfertigt werden würde, zu Schrift  geronnene Wut, ein Hasstext. Dann lieber noch ein halbes Jahr arm und asozial bleiben, anstatt sich von so einer Fernseharbeit zum Kopfkrüppel machen zu lassen.

12:46 Terminkalenderexzess.

13:34 Anruf bei P. Bestätigung der These, dass im Raum Bitburg die größte Human-Trash-Gemeinde nördlich der Alpen die an für sich schöne Landschaft durch ihre schiere Existenz unbewohnbar gemacht hat. FDP wählende Nationalsozialisten mit Surveillance-Technik auf dem geraniengerahmten Spießerbalkon. Standleitung zur Polizei. Qua Inzucht dumm. Schlimmer gehts nimmer.

13:54 Via Klaas S.: Bekenntnisse des diplomierten Arschlochs Blixa B.
Unglaublich. Seit dem Tintenfischrisottodebakel bei Biolek ist Herr Bargeld von Jahr zu Jahr geisteskranker geworden. Zur Wiederherstellung der Kopfhygiene sollte der sich schnellstens wieder ein Drogenproblem zulegen, sonst ist Essig mit Großkunst und Goethe, echt jetzt.

14:02 Rauchen und Musik, anschließend Geert Lovink und Dietmar Dath.